Interview mit dem Tagesspiegel-Journalisten Boris Buchholz


von Darleen Prenzlow und Sarah Grützner

11.12.2018

 

Am 20.11.2018 hatten wir Besuch von einem echten Journalisten.  Wir haben schon sehnsüchtig auf diesen Moment gewartet und jetzt war er endlich da und das Warten hatte ein Ende. Wir hatten ein paar Fragen für ihn vorbereitet er war ganz offen und locker hat sie gerne beantwortet.

1. Wie lange sind Sie schon Redakteur?
Beim Tagesspiegel seit 2017 als freiberuflicher Journalist bei anderen Zeitungen schon länger.

2. Wie kamen Sie zu diesem Beruf?
Durch die Schülerzeitung meiner ehemaligen Schule der Fichtenberg-Oberschule in Steglitz, sie hieß der Wi(e)derhaken.

3. Was ist Ihre Aufgabe? Was müssen sie machen?
Einen Newsletter per Mail an 18.200 Bürger senden.

4. Bei welcher Zeitung arbeiten Sie?
Beim Tagesspiegel.

5. Seit wann gibt es diese Zeitung (den Tagesspiegel)?
Seit nach dem 2. Weltkrieg um ca. 1947/48. Papier und Druckmaschinen waren damals Mangelware. Wer das Papier hat hatte die Macht. Die Amerikaner (Alliierten) haben damals dem Tagesspiegel zugestimmt. Zeitungen wurden damals noch von Zeitungsjungs verkauft.

6. Wie viele Leute arbeiten bei der Zeitung (dem Tagesspiegel)?
Es arbeiten 160 festangestellte Leute in der Redaktion des Tagesspiegels.

7. Stehen Sie unter Zeitdruck, wenn Sie einen Artikel schreiben?
Jedes Mal, ganz besonders Mittwochs nach der BVV die jeden dritten Mittwoch im Monat stattfindet.

8. Was haben sie gelernt?
Soziologie und Publizistik, da es Journalismus als Studiengang in Berlin, so wie früher, nicht mehr gibt.

9. Mussten Sie Studieren? welchen Abschluss braucht man dafür?
Es ist egal welchen Abschluss man hat. Ein Studium ist nicht unbedingt erforderlich. Man kann aber eine Journalistische Ausbildung machen. Ein sogenanntes dreijähriges Volonteriat.

10. Worüber schreiben Sie?
Ich schreibe über alles in Steglitz-Zehlendorf: Sport, Kultur, Konzerte, Schulen und Bauvorhaben aber auch Allegemeines z.B. über Landesöffnungen und Katastrophen.

Was Herr Buchholz uns außerdem noch mit auf den Weg gegeben hat?
neugierig sein, Leute in der Klasse entdecken, überzeugt sein und wir können jederzeit  Gastbeiträge bei ihm einreichen.

Der Besuch von Herr Buchholz in unserer Redaktion war eine tolle Erfahrung für uns.