Berufsschule IBA

Nach der 10. Klasse der allgemeinen Schule beginnt für viele Jugendliche die Berufsausbildung. Für Jugendliche mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf, die keinen Ausbildungsplatz bzw. noch keine Reha-Maßnahme bekommen haben, sind die Integrativen Berufsausbildungs Lehrgänge (IBA) mit Schwerpunkten in unterschiedlichen Berufsfeldern eingerichtet worden.

In den jeweiligen Lehrgängen erhalten die Schüler*innen ein Jahr lang sowohl fachpraktischen und fachtheoretischen Unterricht (berufsfeldbezogen), als auch Inhalte zum Beruflichen Übergang inklusive Praktika in Betrieben, weiterführenden Bildungseinrichtungen und Werkstätten sowie Unterricht in den Bereichen Mathematik, Deutsch und Kommunikation, Englisch, Wirtschaft und Soziales und Sport.

Zum Ende des Lehrgangs kann in einer Vergleichsarbeit die gleichwertige Berufsbildungsreife (BBR) oder die gleichwertige erweiterte Berufsbildungsreife (eBBR) erworben werden.

Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt haben die Möglichkeit, auf Antrag, zwei Jahre in den Lehrgängen zu verweilen.

Der Bewerbungszeitraum 2020 ist vom Februar 2020 – Mai 2020.

Den ersten Kontakt zu unserer Schule können interessierte Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, am Tag der offenen Tür aufnehmen. Wenn sich die Schüler*innen weiter für unsere Schule interessieren, können sie sich auf eine Interessenliste für Unterrichtshospitationen eintragen.

Interessierte Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf können sich auch direkt bei uns unter folgender Telefonnummer 902 99 6474 oder über die Internetadresse buero@biesalski-schule.de melden.

Die verantwortlichen Lehrer*innen werden den Interessierten dann Terminvorschläge für 3-tägige Hospitationen machen. Nach der Hospitation wird den Schüler*innen mitgeteilt, ob sie möglicherweise in einen IBA Lehrgang aufgenommen werden können.

Die Vermittlung und Aufnahme in die Berufsschulabteilung der Biesalski-Schule erfolgt ausschließlich über das vom Berliner Senat eingerichtete EALS (elektronisches Anmelde- und Leitsystem). Die Schule der Bewerber*in muss ihre Schüler*in mit sonderpädagogischem Förderbedarf in das EALS eingeben, damit eine fachgerechte Bearbeitung stattfinden kann. Ohne eine EALS – Eingabe und den Leitbogen kann keine Aufnahme erfolgen.

Eine Entscheidung über die Zusage erfolgt erst nach dem Juni 2020. Die schriftliche Mitteilung über die Aufnahme erfolgt im Anschluss.